Biontech-Studie: mRNA-Impfung gegen Lungenkrebs verabreicht

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Biontech-Studie: mRNA-Impfung gegen Lungenkrebs verabreicht

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Keine andere Tumorart fordert so viele Leben wie Lungenkrebs. Doch Krebspatienten werden bereits mit einem Impfstoff behandelt – auch in Deutschland. Welche Einrichtungen sind daran beteiligt? Und wo setzt der Mechanismus überhaupt an?

Biontech-Studie: mRNA-Impfung gegen Lungenkrebs verabreicht

Der von "Biontech" hergestellte mRNA-Impfstoff namens "BNT116" ist für die Behandlung von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC), der häufigsten Form der Krankheit, vorgesehen. Im menschlichen Körper entstehen kontinuierlich Krebszellen. Diese werden aber in der Regel vom Immunsystem erkannt und zerstört. Es kann jedoch vorkommen, dass das nicht gelingt. Und bei Lungenkrebspatienten tritt der Krebs häufig auch erneut auf, selbst nach einer Operation oder Strahlentherapie. Hier setzt die therapeutische mRNA-Impfung an. Als therapeutisch wird sie deshalb bezeichnet, weil sie nicht präventiv, wie zum Beispiel im Fall von Corona, eingesetzt wird.